Montag, 4. Juli 2016

Patchwork-News 04.07.16

3 kleine geschorene Ouessantschafe (s.u.)
Kurz erzählt
Ende April hatten wir tatsächlich nochmal Schnee, verrückte Welt, zur 700-Jahr-Feier Oberndorf war jedoch das Wetter bilderbuchmäßig gut für die zahlreichen Veranstaltungen wie Mittelaltermarkt, Umzug, Fest und Feuerwerk, und wir waren mit dem Shantychor natürlich überall dabei, die Kombüse feierte ihr 3jähriges Bestehen, und ein Paar aus Berlin übernachtete im neuen Gästezimmer, weil es voraussichtlich hier aufs Land ziehen will.

Tiere
Es gab noch weitere Lämmer: Susi bekam ein kleines Mädchen, Ruth einen kleinen Jungen und Betti, die älteste, bekam ein "gemischtes Doppel", leider lebten die beiden nur kurz. Nur eine eher scheue Aue wurde nicht tragend, insgesamt aber ein gutes Ergebnis für den Bock Kasimir. Auch bei den Hühnern gab es Nachwuchs, die erste beiden sind inzwischen fast schon ausgewachsen, die 5 späteren noch recht klein. Da sich das Kalb von der Kuh, die mich letztes Jahr umgeschmissen hat, schon genauso entwickelte und mir das Risiko dafür zu groß war, und die andere Kuh nicht bullte und dementsprechend nicht besamt werden konnte, entschied ich mich dazu, die beiden Welsh-Black-Kühe schlachten zu lassen. Das Fleisch ist jetzt verkauft, die Rückmeldungen dazu  positiv, die Nachfrage war so groß, dass für mich nur die Innereien und Suppenknochen (und Abfälle wie Pansen und Lunge für die Hunde) übrigblieben. Die Guteschafe verlieren jetzt ihre Wolle, lediglich die kleinen Ouessants und Thea, bei der das mit dem Wolle-Abwerfen nicht so klappt, musste ich scheren und habe mich vorsichtig mit Schafschere und normaler Schere (für so heikle Stellen wie Hals und Bauch) herangetastet, ab dem 3./4. hatte ich den Dreh schon ganz gut raus. Bei 2 weiteren sind noch ein paar Reste übrig, evtl. helfe ich da auch noch nach, aber erstmal abwarten. Das Umhüten war für die Lämmer neu und entsprechend aufregend, klappte aber erstaunlich gut.

Sommersaison
Alle Tiere sind inzwischen auf den Sommerweiden und freuen sich über saftiges, teilweise aufgrund der Witterung arg arg nasses Gras und viel Platz zum Toben und gemütlich in der Sonne liegen. Bei dem vielen Regen wächst alles wie Zunder, besonders die Binsen..., so dass es teilweise sehr schwierig ist, die Tiere überhaupt zu finden. Die kleinen Gräben auf den Weiden wurden gegrüpt, so dass das Wasser überall gut ablaufen kann. Auf der Allee und auf der Streuobstwiese wurden neue Bäume gepflanzt, u.a. alte Pflaumen- und Kirschensorten. Der Biergarten startete in die 3. Saison, bekam ein neues Schild und wird inzwischen gut  besucht. Um eine weitere Wechselweide für die Kühe zu haben, wurde die hinterste Weide geteilt, so dass jetzt insgesamt 10 Weiden für 4 Tiergruppen zur Verfügung stehen.

Reparaturen
Das Scheunentor steht wieder und lässt sich jetzt auch ordentlich schließen, die Wand wurde begradigt, bekam ein ordentliches Fundament, teilweise neue Balken, und einzelne Gefache wurden neu gemauert. Da es deutlich günstiger wurde als geplant, konnten auch die arg maroden Tore an den beiden Schuppen und die gesamte Westfront des hinteren Schuppens ersetzt werden. Die Heizung zickte noch ein paarmal, jetzt scheint aber alles soweit in Ordnung zu sein - hoffentlich. Und auch die Waschmaschine meinte, nach fast 15 Jahren in Rente gehen zu können, wir einigten uns aber nach gutem Zureden auf einen Kompromiss, so dass sie jetzt zumindest noch Buntwäsche leicht bei 30° durchhält. Man muss schließlich Prioritäten setzen...

Alles weitere demnächst.

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