Donnerstag, 21. Februar 2013

Dorfwerkstatt 15./16. Februar 2013
Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Deutlich wurde uns in der Dorfwerkstatt: Wir sind seit den ersten Anfängen der Dorferneuerung 2010 ein sehr aktives und erfolgreiches Team geworden, wir haben uns inzwischen mehr oder weniger zusammengerauft und sind definitiv auf einem guten Weg in die Zukunft - wenn man uns lässt...

Angesichts der derzeitigen Schwierigkeiten und Probleme auf der Ebene der Politik war die in der ersten Dorfwerkstatt 2011 getroffene Entscheidung, möglichst unabhängig von kommunalen Strukturen zu werden sehr weise. Viele der bereits umgesetzten Ideen aus dem Dorferneuerungsplan sind dementsprechend auch völlig losgelöst von Politik und Fördergeldern, z.B. unsere Genossenschaft Die Oberndorfer e.G., das monatlich stattfindende Forum, die Schulinitiative, die aktiv für den Erhalt der Schule kämpft, den Biomeiler auf den Weg gebracht hat und seit 2 Jahren immer neue Vorschläge und Konzepte für eine Ganztagsschule entwickelt, um nur die drei wichtigsten herauszugreifen.

Und es stehen noch zahlreiche andere Ideen und Projekte in den Startlöchern, die wir sicher nach und nach noch umsetzen werden. Da die Zeit jedoch begrenzt war, konzentrierten wir uns auf die ganz grundsätzlichen Themenbereiche, die für alle noch folgenden Ideen und Einzelprojekte notwendig und wichtig sein werden:

1. Kommunikation und Strukturen
Hier ging es im wesentlichen darum, bereits vorhandene Strukturen wie z.B. die Genossenschaft nochmal zu prüfen, nachzufragen, wie dazu das Forum und die Investorengruppe stehen, wie Zusammenarbeit und Kooperation gestaltet werden kann und wie gleichzeitig eine bessere Koordination von Engagement nach außen strukturiert werden muss, um auch für Außenstehende verständlich zu sein und zielorientierter arbeiten zu können.

2. Leerstand und Wohnraumbörse
Dass ein bereits erstelltes Leerstandskataster auch genutzt werden muss, ist jedem klar, daher galt es jetzt, das Wie zu diskutieren und konkrete Ideen und Vorschläge dazu zu entwickeln. In der weiteren Planung sind daher z.B. Architekturwettbewerbe, ein Beratungs- und Dienstleistungssystem für Verkäufer und Renovierer, interessierte Bauherren und Neubürger.

3. Einbindung der Außenbereiche
Da sich die Oberndorfer in den Außenbereichen derzeit noch etwas vernachlässigt fühlen und bisher nur vereinzelt mitmachen, müssen Strukturen geschaffen werden, die es einfacher machen, sich einzubringen und auch dort Projekte umzusetzen. Geplant sind daher z.B. eine bessere Informationsverteilung und regelmäßige Forumtreffs, Feste und Angebote in den Außenbereichen.

Auch wenn wir uns tatsächlich nur die ganz aktuellen und wichtigen, vor allem jedoch grundsätzlichen "dicken Bretter" vorgenommen hatten, sind natürlich zahlreiche andere Projekte, Ideen und Vorschläge in Arbeit, und auch die bereits laufenden Projekte entwickeln sich weiter. Wir bleiben dran und machen weiter.

... Und - wir brauchen Dich dazu, also einfach mal zum nächsten Forum kommen und sich informieren (jeden Monat immer am 5.). Aktuelle Infos dazu unter www.die-oberndorfer.de

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