Sonntag, 10. Juni 2018

Patchwork-News 31.12. 2017

Das letzte halbe Jahr von 2017 fehlt noch, daher jetzt kurz und knapp, damit wir schnell in die Gegenwart kommen:

Juli
Nach der Verrohrung des Grabens musste die Weide wieder in Ordnung gebracht werden, d.h. neue Pfähle setzen, Mobildraht und teilweise auch festen, allerdings nur provisorisch, weil der frisch aufgeschüttete Sand natürlich noch zusammensackt. Einer der kleinen Ouessantböcke starb, die Esel bekamen "Hufiküre", und im Nachbarort feierten wir bei schönem Wetter draußen Geburtstag.

August
Die Lämmer bekamen ihre Ohrmarken eingezogen und die Klauen geschnitten. Meine Schwester war mit Familie zu Besuch, es wurde wieder viel und mit Begeisterung gewerkelt, gebastelt und natürlich auch gegrillt. Mein Neffe durfte bei den Nachbarn beim Melken zuschauen, in der Molkerei gabs dann die "Fortsetzung", er war schwer beeindruckt. Der Biobus veranstaltete ein Hoffest, klar, dass ich mir ansah, wo meine Tomaten herkommen.

September
Von meinem Nachbarn bekam ich 2 neue Kälber, diesmal Fleckviehmixe, die von den Zwergzebus in der ersten Zeit ziemlich untergebuttert wurden. Meine Eltern waren zu Besuch, ich konnte ihnen sogar einen Auftritt des Shantychors in der "Kombüse" (Gemeinschaftskneipe Oberndorf) bieten.

Oktober
Die Handwerker reparierten den Stall bevor die Wintersaison startete, das undichte Dachfenster musste warten, da es auch das Dach betraf und die Witterungsverhältnisse schon zu schlecht waren. Dann ging auch noch mein Telefon kaputt, so dass ich fast 3 Wochen "abgehängt" war. Die beiden älteren Kühe wurden geschlachtet, für das Fleisch gibt es durchweg positive Rückmeldungen.

November
Im Tausch mit einem von meinen Jungs zog ein neuer Bock ein und freute sich über seinen Mädelstrupp. Ein Lammbock starb unerwartet und die zwei anderen Jungs hatten leider Pech und wurden geschlachtet. Für den Winter kamen die Pellets - die Heizung machte auch prompt schlapp - und fürs nächste Jahr gabs neue Tore für die geplanten Weideübergänge.

Dezember
Meine Eselin hatte sich im Schlamm am Graben festgelegen, zwar gelang es mithilfe meines Nachbarn sie rauszuziehen und zurück zum Hof zu bringen, leider erholte sie sich trotz Tierarzt nicht davon und starb. Die anderen Tiere kamen zurück an den Hof - Wintersaison. Mit dem Shantychor holten wir wieder singend den Weihnachtsmann ab, alte Tradition am Weihnachtsmarkt. Der Unterstand der Schafe war bei Regen und nassem Schnee ein Matsch, da ich noch Sand von der Verrohrung übrig hatte, konnte ich jedoch auffüllen und trockenlegen. Auch wenn es mir in der Seele wehtat, einige der Bäume am Hof mussten gefällt werden, da sie viel zu dicht am Haus standen und bereits Schäden verursacht hatten. Nachpflanzungen gab es ja die letzten Jahre regelmäßig.

Fortsetzung folgt...

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