Sonntag, 15. November 2009

Nach fast einer Woche hier meine ersten Erfahrungen mit veganer Ernährung:

Frühstück ist unproblematisch, da ich meist Brot mit Aufstrich esse und ohnehin weder Milch noch Butter brauche. Beim Aufstrich ist die Auswahl erstmal etwas kleiner geworden, Frischkäse, Frühlingsquark, Honig, Nutella gestrichen, Marmelade, veganer Tomaten- und Merrettich-Aufstrich, Erdnussbutter können bleiben. Honig im Kaffee und im Tee vermisse ich, habe stattdessen naturbelassenen Zucker probiert.

Mittagessen mit Gemüse und verschiedenen Beilagen wie Nudeln, Reis, Kartoffeln geht auch ganz gut, da ich das als Vegetarier ohnehin mache. Salat ist auch einfach, muss aber auf Frühlingsquark verzichten. Beim Würzen kann ich mein Allround-Gewürz von Gefro (Salatwürze, vegan) weiterhin verwenden, allerdings muss ich bei meinen Soßen etwas aussortieren, da dazu bisher z.B. auch mal Mayonnaise oder Cocktail- und andere Mix-Saucen gehörten, wo eben doch Ei oder Molkepulver u.ä. drin ist, muss man genau auf die Zusammensetzung achten. Und auch hier fehlt mir mein würzender Frühlingsquark oder auch mal ein paar Käsescheiben zum Überbacken obendrauf. Vielleicht finde ich dafür noch Alternativen.

Abendessen mit Brot und Aufstrich wieder problemlos (s.o.), aber schnell mal 2 Eier in die Pfanne hauen oder ein Champignon-Baguette in den Ofen schieben geht natürlich nicht mehr. Schwierig ist dann auch die Sache mit Schokolade bzw. Süßigkeiten allgemein und diversen "Schmankerln" am Abend, da muss ich mir was überlegen.

Da ich bisher noch nicht ganz konsequent vegan lebe, sondern mich Schritt für Schritt vortaste, bin ich bei Einladungen auch noch nur ein unkomplizierter Vegetarier, ich weiß schließlich selbst noch nicht so genau, was wo drin ist und was ich essen kann, wie kann ich das dann von meinen Gastgebern verlangen? Außerdem halte ich nichts vom großkotzigen "ganz oder gar nicht", da man dann viel zu schnell der Einfachheit halber beim gar nicht landet und das will ich definitiv nicht.

Fazit: Es macht Spaß, mal wieder ganz bewusst zu schauen, was man eigentlich da so täglich isst, und ich freue mich schon sehr darauf, kreativ nach Alternativen zu suchen und weiterhin neues auszuprobieren.

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