Donnerstag, 26. Juli 2012

Patchwork-News 26.07.12

Kurz erzählt
Meine Familie war zu Besuch, und ich habe ­- endlich! - meinen neuen Neffen kennengelernt. Anschließend war noch ein alter Freund da, und ich war erstmalig seit ich hier wohne am Meer (darf man niemandem erzählen...). Der Frauengesprächskreis feierte 20jähriges Bestehen, ich war als Berichterstatter für die Dorferneuerung eingeladen, und mit dem Gemeinderat machten wir einen Radausflug mit Besichtigung einer Biogasanlage. Die Käseproduktion ist nach 37 Wochen an ihr natürliches Ende gekommen und Felix sagt Tschüss und geht jetzt in die Schule.


Tiere

Durch den Verlust der Leitstute Melli kam es im Herdenverband immer wieder zu Unruhe, besonders Felix fehlte die ordnende Hand der Älteren, so dass er ständig dicke Backen machte, die Fohlen durch die Gegend jagte, die dann auf die Nachbarweiden flüchteten. Da er ohnehin jetzt im "Schulalter" ist, habe ich daher für ihn einen Ausbildungsplatz auf einem kleinen Reiterhof gesucht und gefunden, wo er eingeritten und verkauft wird. Der 2. Kaninchenwurf ist inzwischen auch schon sehr aktiv, diesmal hat sich das weiß-graue Fell der Mutter überwiegend durchgesetzt. Und zu Pfingsten präsentierte das Huhn Sally stolz ihre 5 Küken. Inzwischen ist eins leider verlorengegangen. Ich habe mich auf einem Hof hier in der Nähe über Alpakas informiert, werde aber selbst keine halten, da die Vermarktung von Nachzuchttieren und Wolle mehr als wacklig ist und ich zu den Tieren irgendwie keinen Draht bekommen habe. Derzeit ist die Herde am Hof und jetzt ohne Felix deutlich ruhiger, Pferde und Esel laufen auch wieder zusammen, und ich hoffe, dass es jetzt für alle wieder etwas entspannter wird. Die Fohlen entwickeln sich gut, besonders Peter hat gerade in den letzten Tagen einen richtigen Schuss gemacht.


Hof und Weiden

Die Streuobstwiese wurde zum Forumtreff am 5.6. mit einem kleinen Fest eingeweiht, das Wetter spielte zum Glück mit. Vorher wurde der Graben teilweise verfüllt, so dass ein Übergang von der Straße zur Weide entstand, an den Seiten wurde zur Sicherheit noch eine Abgrenzung befestigt und der vordere Teil wurde ordentlich abgemäht, so dass Tische und Bänke aufgestellt werden konnten. Insgesamt sieht es jetzt schon recht vielversprechend aus. Die hintere Hälfte der 4. Weide (geplante Fortsetzung der Allee) wurde inzwischen auch bepflanzt, überwiegend mit Weiden, da der Boden doch noch recht feucht ist. Durch diverse Streitigkeiten, Machtkämpfchen und Rangeleien (s.o.) waren öfter Reparaturen fällig - abgebrochene Pfähle, gerissenes Weideband, verbogene oder ausgerissene Isolatoren u.ä. Im Garten wurden Gemüse, neue Obststräucher und Bäume gepflanzt, das Pflanzenklärbeet musste endlich von jungen Baumschösslingen gesäubert werden, die teilweise schon recht "unhandlich" waren und daher nur mit meinem starken Nachbarn und einem Flaschenzug herausgezogen werden konnten, danke. (ja, ich weiß schon, soweit sollte man es nicht kommen lassen...)


Oberndorf

Mit vereinten Kräften, zähen Diskussionen und viel Überzeugungsarbeit konnten wir die drohende Einheitsgemeinde, Verlust unserer Selbstbestimmung, dank der zahlreichen engagierten Bürger verhindern. Nun heißt es erneut diskutieren und Pläne für die weitere Zukunft ausarbeiten, doch wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen - ein Investorenteam für den "Aufschwung Ost(e)" hat sich bereits gebildet und wird im August starten.


Alles weitere demnächst.

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