Samstag, 9. Januar 2010

Beim Durchblättern einer Zeitschrift ist mir folgender Artikel aufgefallen, hier komplett in seiner ganzen Absurdität:

Unfälle in der Tierhaltung
Kuhhorn verletzte Hand

Ein Milchviehbetrieb hatte Kühe gekauft, die bislang im Anbindestall gehalten wurden und noch Hörner hatten.

Für die Haltung im Boxenlaufstall entschied der Unternehmer, die Hörner nachträglich durch einen Tierarzt entfernen zu lassen. Die Gefahr, dass Personen und andere Tiere durch die Hörner verletzt werden, war ihm zu hoch. Doch als sein Mitarbeiter die Kuh für die anstehende Behandlung durch den Tierarzt im Fressgitter fixieren wollte, riss die Kuh den Kopf zurück und quetschte die Hand zwischen Horn und Fressgitter ein.

Dieser Unfall hätte sich vermeiden lassen, wenn die Kuh schon als Kalb gegen Hörnerbildung behandelt worden wäre. Aus diesem Grund empfehlen Rindviehhalter, dass alle Kälber, unabhängig von der späteren Haltungsweise, gegen Hörnerbildung behandelt werden.

Werner Köhne, LSV kompakt, Magazin für Sicherheit und Gesundheit, 12/09

1 Kommentare:

Am/um 9. Januar 2010 um 14:06 , Blogger Mausflaus meinte...

ja, oder wenn der Landwirt Schweine statt Kühe gekauft hätte.

oh mann, die schlussfolgerung ist wirklich so dermaßen idiotisch

 

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