Samstag, 10. September 2011

Eine Woche mit Huhn



Was hatte ich mir im Vorfeld für Gedanken gemacht, massenweise Schwierigkeiten: mit dem alten Stall, der noch nicht ganz fertig hergerichtet ist, die Hunde, die sich sicher sofort auf die Henne und ihre 3 Küken stürzen, ob sie alle auch abends wieder zurückfinden, ob ich nicht doch zumindest mal eine provisorische Einzäunung hätte bauen sollen, etc. etc.

Und jetzt? Nach gut einer Woche Hühnerhaltung muss ich sagen, dass es sich um die problemlosesten Tiere handelt, die ich bisher hatte: Die Henne bewacht ihre Küken sehr sorgfältig und ist dabei sehr bedächtig und vorsichtig. Aufgrund ihrer langsamen Bewegungen und ihrer hohen Aufmerksamkeit ist sie für die Hunde völlig uninteressant, ich glaube, sie halten sie für eine neue Fasanenart. Ich bin mit jedem der 4 einzeln an der Leine zu den Hühnern gegangen, die Henne hat sich vorsichtig ins nächste Gebüsch geduckt, und alles andere rundum war viel spannender als diese "dicke, langweilige Glucke". Also können alle herumlaufen wie sie wollen und kommen sich nicht in die Quere.

Aber das Verblüffendste für mich ist, dass sie tatsächlich abends zwischen 17 und 18 Uhr in ihrem Stall sitzen. Dann werfe ich ihnen noch ein paar Körner hin, frage nach ihren Ausflügen und Abenteuern, hänge die Klappe wieder ein und wünsche ihnen einen gute Nacht, so einfach ist das...

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